{"id":1296,"date":"2010-10-12T16:07:51","date_gmt":"2010-10-12T15:07:51","guid":{"rendered":"https:\/\/haus-schwarzenberg.org\/?page_id=1296"},"modified":"2014-02-05T16:41:17","modified_gmt":"2014-02-05T15:41:17","slug":"kooperationen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/haus-schwarzenberg.org\/en\/schwarzenberg-e-v\/kooperationen\/","title":{"rendered":"Cooperations"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kooperation mit dem Weinmeisterhaus seit     2010 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" title=\"weinmeister logo\" src=\"\/wp-content\/uploads\/weinmeisterhaus.jpg\" alt=\"weinmeister logo\" width=\"263\" height=\"203\" \/><\/strong><\/p>\n<p>Um       sich noch st\u00e4rker innerhalb des Kiezes zu vernetzen und um auch       ganz jungen       Menschen die gestalteten Fassaden, die gro\u00dfz\u00fcgigen R\u00e4ume und die       vielf\u00e4ltigen       Ausstellungen nahe zu bringen, arbeitet Schwarzenberg e.V. seit       2010 mit dem       Weinmeisterhaus zusammen. Hier findet \u2013 nur einen Katzensprung       entfernt \u2013       kulturelle Bildung durch kreative Arbeit statt. Tr\u00e4ger der       Einrichtung sind       seit Neustem die WETEK Berlin GmbH und die Pfefferwerk Stadtkultur       GmbH. Das       Angebot reicht von Bildender Kunst \u00fcber Theater, Musik und Tanz       bis hin zur       Fotografie \u2013 mit eigener Dunkelkammer. Es richtet sich an Menschen       zwischen 7       und 25 Jahren und verschafft ihnen die M\u00f6glichkeit, Neues zu       lernen, konkrete       Vorstellungen zu verwirklichen und eigene sch\u00f6pferische       F\u00e4higkeiten zu       entdecken und zu entfalten. Gef\u00fchrte Besuche im Haus Schwarzenberg       und Projekte       rund um die Ausstellungen und K\u00fcnstler der neurotitan Galerie       bereichern das       umfangreiche Programm des Weinmeisterhauses nun zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.weinmeisterhaus.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.weinmeisterhaus.de\/<\/a><\/p>\n<hr size=\"2\" \/>\n<h2>Baudenkmal Haus Schwarzenberg<\/h2>\n<p><br class=\"spacer_\" \/><\/p>\n<h3>Fl\u00e4chendenkmal Spandauer Vorstadt<\/h3>\n<p>Haus Schwarzenberg ist wichtiger Teil eines       bauhistorisch       und stadtgeschichtlich bedeutsamen Bauensembles innerhalb des       Fl\u00e4chendenkmals       Spandauer Vorstadt. Hinter dem Vorderhaus f\u00fchrt ein schmaler       Grundst\u00fccksstreifen \u2013 der heutige 1. Hof &#8211; an den Seitengeb\u00e4uden       vorbei zur       hinteren Erweiterung der Parzelle nach Westen. Der f\u00fcr das Denkmal       charakteristische ungew\u00f6hnliche Parzellenzuschnitt ist bereits auf       Stadtpl\u00e4nen       von J. D. Schleuen aus dem 18. Jahrhundert zu erkennen. Die       erhaltene Bausubstanz       \u00fcberliefert die interessante Bau- und Nutzungsgeschichte seit der       Errichtung       der ersten Geb\u00e4ude im 18. Jahrhundert. Typisch f\u00fcr die Spandauer       Vorstadt war       au\u00dferdem die Mischnutzung aus Wohnbauten im vorderen und       Gewerbegeb\u00e4uden im       hinteren Bereich des Hauses. Sie wurde bis ins 20. Jahrhundert       hinein       praktiziert. Zu DDR-Zeiten \u00fcberwog dagegen trotz der vielen       vorhandenen       Wohnungen die gewerbliche Nutzung. Der Bauzustand verschlechterte       sich       zunehmend und die gesamte Gegend mit ihren engen Gassen und       maroden H\u00e4usern       galt als unattraktives Wohnquartier.<\/p>\n<h3>Baugeschichte aus vier Jahrhunderten<\/h3>\n<p>1769 wird das Haus erstmalig erw\u00e4hnt. Der       Fabrikant Johann       Gottfried Paul errichtet damals ein Geb\u00e4ude auf dem Grundst\u00fcck des       heutigen       Haus Schwarzenberg. Der Seifensieder Sch\u00f6neberg ist im Adressbuch       von 1802 als       Besitzer des Hauses vermerkt. Er baut um 1830 eine Messerschmiede       und       Arbeiterwohnungen. Das viergeschossige Mietshaus in       sp\u00e4tklassizistischem Stil       sowie die vorderen Seitenfl\u00fcgel gehen auf die Zeit um 1860 zur\u00fcck.       Die       f\u00fcnfgeschossigen Gewerbegeb\u00e4ude im hinteren Bereich, heute Sitz       der neurotitan       Galerie, der Anne Frank Ausstellung, sowie mehrerer Ateliers,       Shops und       B\u00fcror\u00e4ume, kamen um 1900 dazu. W\u00e4hrend die Erben des rechtm\u00e4\u00dfigen       j\u00fcdischen       Besitzers 1946 ihr Eigentum zur\u00fcckforderten, unternahm auch Prinz       Schaumburg-Lippe Anstrengungen, das Haus in seinen Besitz zu       \u00fcberf\u00fchren. 1964       wurde Wachsners Nachkommen das Eigentum zuerkannt. Es blieb jedoch       in den       H\u00e4nden der kommunalen Wohnungsverwaltung der DDR. W\u00e4hrend der       n\u00e4chsten 50 Jahre       passierte im hinteren Bereich des Hauses gar nichts. Vorderhaus       und vorderer       Seitenfl\u00fcgel wurden in den 70er und 80er Jahren teilweise saniert       um die B\u00fcro-       Nutzung f\u00fcr den Verband der Film- und Fernsehschaffenden zu       erm\u00f6glichen. Die \u00fcbrigen       R\u00e4ume dienten als Lager oder standen leer \u2013 und waren so dem       langsamen Verfall       anheim gegeben.<\/p>\n<p>Zur Nachwendezeit gewann das Quartier seine       Anziehungskraft       schlagartig zur\u00fcck. H\u00e4user wurden besetzt, \u00fcberall er\u00f6ffneten       illegale Clubs       und Kneipen. Kunst- und Kulturschaffende sowie Gewerbetreibende       erschlossen       sich Mitte als Ort, an dem alles m\u00f6glich war. Das einst das       Stadtbild       dominierende Grau der Fassaden wurde vielerorts zur       Hintergrundfarbe von       Wandmalereien und Graffitis degradiert. Berlin Mitte hatte ein       komplett neues       Gesicht. In der Rosenthaler Stra\u00dfe 39 \u00fcbernahm der Schwarzenberg       e.V. in       Eigeninitiative die Beseitigung der gravierendsten Sch\u00e4den am       Geb\u00e4ude und setzt       sich seitdem beharrlich daf\u00fcr ein, dessen unverwechselbares       Erscheinungsbild zu       erhalten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kooperation mit dem Weinmeisterhaus seit 2010 Um sich noch st\u00e4rker innerhalb des Kiezes zu vernetzen und um auch ganz jungen Menschen die gestalteten Fassaden, die gro\u00dfz\u00fcgigen R\u00e4ume und die vielf\u00e4ltigen Ausstellungen nahe zu bringen, arbeitet Schwarzenberg e.V. seit 2010 mit dem Weinmeisterhaus zusammen. 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